Werther

Abgelegt unter Literatur von Dietbert | 28.02.2007 | 20:08

Johann Wolfgang von Goethe 1828 Ich höre gerade Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang Goethe (zur Zeit des Entstehens noch ohne »von«), erschienen immerhin 1774. Wie üblich auf dem Weg zur und auf dem Weg von der Arbeit. Es ist ewig her, dass ich den Roman gelesen habe. Damals in Berlin, in einer Nacht. Wieder ist es diese Sprache, ruhig dahinfließend, die mich fesselt. Der »Werther«, für damalige Verhältnisse ein Bestseller, beeinflusste die Mode der Herren, und fand angeblich auch Nachahmer, unglücklich Verliebte, die durch ihren Tod Erlösung von den Liebesqualen suchten.
Das Bild passt von Zeit her nicht – da war Goethe (1748-1832) schon im hohen Alter und geadelt. Als er den »Werther« schrieb, war er ein Jüngling von Anfang 20.

Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke, die ich hier in meinem Busen fühle! - Ich denke oft, wenn du sie nur einmal, nur einmal an dieses Herz drücken könntest, diese ganze Lücke würde ausgefüllt sein.

Ich habe so viel, und die Emfpindung an ihr verschlingt alles; ich habe so viel, und ohne sie wird mir alles zu Nichts.

Ich lege mich so oft zu Bette mit dem Wunsche, ja manchmal mit der Hoffnung, nicht wieder zu erwachen: und morgens schlage ich die Augen auf, sehe die Sonne wieder, und bin elend.

Sie sieht nicht, sie fühlt nicht, daß sie ein Gift bereitet, das mich und sie zugrunde richten wird; und ich mit voller Wollust schlürfe den Becher aus, den sie mir zu meinem Verderben reicht.

Da wäre ich jetzt gerne

Abgelegt unter Kunst von Dietbert | 27.02.2007 | 7:47

… und nicht im trüben, grauen, nassen Norden.

Vincent van Gogh - Weizenfeld mit Zypressen

Vincent van Gogh: Weizenfeld mit Zypressen

Tastenschwund

Abgelegt unter Apple | Mac von Dietbert | 26.02.2007 | 22:03

Heute war die Reinigungsfirma für unsere Rechner da. Saugen, wischen usw. ist dann das Programm. Ich hatte dem Herrn auch mein PowerBook anvertraut, endlich mal ne saubere Lösung für mein sonst eher daheim genutztes PowerBookUnd erwartend, aber dann – uups – musster er einen kleinen Fauxpas gestehen, die Taste mit dem Punkt hatte sich gelöst, war frei von jeglicher Verbindung zur Tastatur. Und nun habe ich von einem defekten PowerBook – ja, so etwas gibt es auch bei Apple – eine Ersatz-Punkt-Taste, die aber noch nicht ganz richtig eingerastet ist. Ich habe auch Angst, dass ich die ruiniere und wer weiß wie lange die Ersatzteilbeschaffung bei Apple dauert, da ist man dann doch eher ein wenig vorsichtig. Da werde ich wohl morgen zum Dealer meines Vertrauens fahren müssen. Murphy war heute also auch im Büro – das ist sicher. Wieso ist der eigentlich in letzter Zeit so oft bei uns?

Kafka

Abgelegt unter Franz Kafka von Dietbert | 25.02.2007 | 19:34

Franz Kafka 1912 Das Tagebuch von heute an festhalten! Regelmäßig schreiben! Sich nicht aufgeben! Wenn auch keine Erlösung kommt, so will ich doch jeden Augenblick ihrer würdig sein. Diesen Abend verbrache ich in vollständiger Gleichgültigkeit am Familientisch, die rechte Hand an der Sessellehne der neben mir Karten spielenden Schwester, die linke schwach im Schooß. Von Zeit zu Zeit suchte ich meines Unglücks mir bewußt zu werden, es gelang mir kaum…

Franz Kafka, Tagebücher, 25. Februar 1912

Nikon D 80

Abgelegt unter Fotografie von Dietbert | 25.02.2007 | 0:38

Das könnte endlich ein würdiger Nachfolger meiner so geliebten Nikon FE sein. Nicht, dass ich der alten Technik der Aufnahme auf Film hinterher trauere, aber eine Spiegelreflexkamera hat schon unbestreitbare Vorteile. Ein würdiger Nachfolger muss jedoch erst gefunden werden. Diese Kamera sollte es dann aber wenigstens sein:

Nikon D 80 von vorne

Nikon D 80 Rückseite

Nikon D 80 von oben

Steve hat auch Geburtstag

Abgelegt unter Apple | Mac von Dietbert | 24.02.2007 | 23:59

Steve Jobs Das wollte ich doch nicht vergessen: Apples Boss Steve Jobs hat auch mal Geburtstag, und wie jeder von uns wiederholt sich dieses Ereignis auch bei ihm jedes Jahr. Happy Birthday! Und bleib’ uns gewogen, bleib kreativ und misch dich weiterhin ein, für einen schönen digitalen Alltag.
Ja, ja, wird sind nahe dran am Personenkult. Ich kenne aber kaum eine Firma, wo die Persönlichkeit so sehr das Handeln und den Erfolg bestimmt wie er. Vor Jahren, als ein Krebs festgestellt wurde, gab es gleich Untergangsszenarien. Das war übertrieben. Denn auch hier gilt, die Firma ist nur so erfolgreich wie die Summe der MitarbeiterInnen. Sicher ist aber auch, dass nach seiner Rückkehr zu Apple diese Firma einen unwahrscheinlichen Aufschwung nahm. Vielleicht ist er ein Visionist, der Menschen in den Bann ziehen kann. Ich weiß es nicht. Er soll ja auch ein Mensch sein, mit dem es nicht immer leicht ist, zusammen arbeiten zu können. Aber das ist nur Spekulation. Spekulation, wie auch die ständige Suche nach neuen Gerüchten über neue Produkte der Firma Apple. Und diese Küche brodelt – zur Zeit auf Sparflamme. Hoffentlich schmeckte ihm da mehr das Mahl auf der heimischen Flamme, oder wo auch immer. Das ist mir ziemlich egal. Solange es neue, wunderbare Produkte gibt, die mein Leben bereichern.

Die Sowjetunion hat den kalten Krieg gewonnen

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 24.02.2007 | 15:38

Zumindest wenn man der Aussage des Noch-CSU-Chefs Edmund Stoiber glauben schenken würde:

Ich habe es für wohltuend empfunden, dass die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantanamo kritisiert hat und nicht mit dem Rechtsstaat in Übereinklang beurteilt hat.

Migration

Abgelegt unter Apple | Mac von Dietbert | 23.02.2007 | 19:14

Wie bekomme ich alle Daten von einem Rechner auf den anderen – inklusive aller Passwörter, Voreinstellungen, E-Mail-Postfächer etc.pp? Bisher hatte ich das immer mit CarbonCopyCloner erledigt. Das funzte auch einigermaßen gut. Als aber unlängst der Schockwellenreiter vor demselben Problem stand und eine andere Lösung probierte, überdachte ich meine bevorstehende Aufgabe noch einmal. Und siehe da: Alles war auf dem neuen Mac genau so wie auf dem alten. Wie das? Beide Macs werden mit einem Firewire-Kabel verbunden, der alte Mac wir neu gestartet und durch Drücken der »T«-Taste dazu bewogen, mit dem sogenannten Target-Modus zu erscheinen. Auf dem Bildschirm gibt es dann nur ein großes Firewire-Logo zu sehen. Auf dem neuen Rechner wird das Dienstprogramm Migrations-Assistent aufgerufen. Der Rest läuft dann – wie auf dem Mac üblich – selbst erklärend. Alles einmal neu starten. Fertig! So schön kann das Leben mit dem Mac sein. Das dauert zwar so seine zwei bis drei Stunden. Wer aber schon einmal alles komplett händisch neu installiert hat, weiß diese Stündchen zu schätzen und sinnvoll zu nutzen. Wer die Freude erhöhen will, schaut einfach dem Fortschrittsbalken zu und grinst in sich hinein.

Hühner-Vielfalt

Abgelegt unter Fragmente von Dietbert | 22.02.2007 | 23:00

Federvieh

Und wieder einmal Bibliodyssey mit dem Hinweis auf einen bunten Bilderreigen schön illustrierter Zeichnungen – auch wenn es sich nur um Federvieh oder Hühner handelt, schön anzusehen ist es allemal.

Ehde, ehde

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 22.02.2007 | 22:18

… ede dich versiehst, ist es vorbei.” heute in der täglichen Ration Internet-Fernsehen von Ehrensenf über die letzte Aschermittwochsrede von CSU-Chef Edmund Stoiber.

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