Pfadfinder durch den Wissensdschungel

Abgelegt unter Apple | Mac, Netzarbeit von Dietbert | 29.09.2006 | 21:41

Pathway Screenshot

Und wieder ein neues Spielzeug, das Wissen schafft – nein, organisiert. Wer kennt nicht die Suche bei Wikipedia oder beim Surfen überhaupt, von Link zu Link und schon ist die Ausgangsfrage längst vergessen. Nicht so mit Pathway. Die Suche wird visualisiert und man findet immer wieder zurück. Ein tolles Tool. Für den So etwas gab es so ähnlich schon einmal bei wissen.de. Es ist mir gerade zu mühsam, nachzuprüfen, ob es das dort noch immer gibt – die Werbung nervt. Nix mit freiem Wissen, nur noch bezahlte Werbung. Da lobe ich mir doch immer wieder und immer mehr das »freie« Wissen bei Wikipedia.

Der Traum des Fotografen

Abgelegt unter Fotografie, Kultur von Dietbert | 28.09.2006 | 23:08

Leica M8
Leica goes digital. Zehn Megapixel mit dieser phantastischen Leica-Präzision und -Optik. Mehr braucht es nicht. Die hätte ich auch gerne. Wenn ich mal viel Geld übrig habe … dann ist es diese Leica M8.

Abendmahl mit Darth Vader

Abgelegt unter Cinematografie, Kunst von Dietbert | 28.09.2006 | 23:00

StarWars Last Supper | Das letzte Abendmahl

Ich weiß nicht mehr, woher ich dieses Bild habe, aber es ist phantastisch. Eine neue Adaption eines alten Themas von Leonardo da Vinci.

Zune klaut

Abgelegt unter Apple | Mac, Musik, Netzarbeit von Dietbert | 22.09.2006 | 16:08

Da sage mal einer, die bei Microsoft sind nicht kreativ. Falls nämlich jemand deren MP3-Player Zune kaufen sollte und das »Killerfeature« share your music with a friend nutzen sollte, wird böse überrascht werden. Denn nach drei Tagen oder dreimaligem Hören zerstören sich die Titel von selbst. Das nennt man denn Digital Rights Management, kurz DRM. Das ist ja an sich nichts schlimmes – finde ich jedenfalls, weil ja auch die Musiker von ihrer Musik leben sollen – mit der sie uns erfreuen. Aber dieses M$-DRM versieht auch Songs mit diesem Schutz, die frei erhältlich sind oder gar von dem Produzenten selbst seinem Freund rsp. seiner Freundin auf dessen Zune überlassen und geschenkt werden.
Microsoft beklaut damit die Musiker und die FreundInnen der Musiker. So wird das nix. Das steht fest.

Zune Eiche-furnier M$ bewegt sich hier auf dem untersten Niveau der kleinbürgerlichen Rechtehaberei – und deshalb gibt es den Zune wohl auch in altdeutschem Eiche-Furnier. Einfach nur grottig – würde das Kind nun sagen. Und der Vater sagt: Hände weg von Datendieben!
Da nutzt es auch gar nix, wenn man dann auf dem Display Musiker sieht, die vor einem relativ homogenem Hintergrund befinden. Auch das ist Diebstahl, geistiger, und zwar bei Apple.
Auch ja, Apple. Die haben sich sicher in’s Fäustchen gelacht. So schlecht hätte nicht mal ein Produktionsdesign-Praktikant gearbeitet. Ist es denn so schwer, mal einen wirklichen iPod-Killer zu kreieren? Okay, ich steh’ auf Apple, den Macs, den iPods, der Software und den anderen schönen Dingen, die die dort entwerfen. Aber das Genießen von tragbarer Musik zum Beispiel hat immer auch etwas mit dem Haptischen der einfachen technischen Geräte zu tun. Und nur dann fühlen wir uns wohl.

Berlin, Neukölln, Pannierstraße

Abgelegt unter Blogdorf, Kartographie von Dietbert | 20.09.2006 | 14:27

Und hier habe ich mal gewohnt:

GeoPress

Abgelegt unter Blogdorf, Kartographie von Dietbert | 20.09.2006 | 13:12

Und dann hat der Herr Schockwellenreiters auch noch dafür gesorgt, dass ich mich gerade mal mit einem neuen Feature für dieses Blog beschäftigen muss: Das Einbinden von GoogleMaps-Karten. WordPress arbeitet nämlich mit dem PluginGeoPress zusammen.
Und schwupps haben wir eine Karte eingebunden, wenn sie denn unter diesem Beitrag zu sehen ist. GeoPress ist schnell besorgt und installiert und dann wird nur noch die Google Maps API für die Website benötigt, der Code in den Plugin-Einstellungen eingetragen und schon geht es los.
Da wohne ich:

Fotos bei Picasa

Abgelegt unter Blogdorf, Fotografie von Dietbert | 20.09.2006 | 12:42

Dank einer Erinnerung des Herrn Schockwellenreiters habe ich nun ein Foto-Album bei Googles Picasa eingerichtet.
Die Konkurrenz zu Flickr schläft also nicht. Der Upload funktioniert vom Mac aus auch über iPhoto und ist schneller als der zu Flickr. Außerdem kann ich für lau viele Alben anlegen. Das gefällt mir soweit ganz gut.
Aber letzten Endes wird es auch hier so sein, dass nur ein Anbieter übrig bleiben wird.

Sehhilfe

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 18.09.2006 | 22:50

Der Mann schielt. Wie sonst könnte Friedbert Pflüger behaupten, die Berliner CDU befinde sich auf Augenhöhe. Mit wem eigentlich? Mit Klaus Wowereit und seiner SPD? Dazu hätte Pflüger fünfzig Prozent mehr Stimmen erreichen müssen. Der Mann braucht eine Sehhilfe. Noch schöner ist ja dieser Satz: »Die CDU ist wieder da.« Da kann sie auch bleiben. Einstellige Ergebnisse in Lichtenberg und natürlich Kreuzberg lassen hoffen.
Und die PDS? Die hat sich erst selbst geblockt, weil der Berliner Ableger der WASG nicht mit den alten Kadern zusammen kandidieren wollte. Und jetzt hat sie das Tal der Tränen des Regierens erreicht. Lustig ist da das Wort vom »Lafontaine-Malus« vom SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, der den Verlust von einem Drittel der Stimmen erklären soll. Die Lektion heißt aber: Opposition ist leicht, Verantwortung zu übernehmen kann Folgen haben.
Und so wird es in der Hauptstadt wohl eine Neuauflage einer rot-grünen Landesregierung geben. Und vielleicht ist das ja auch gut so.
Viel schlimmer ist der Wahlerfolg der braunen Pest in Meck-Pomm. Um zu erkennen, was die Parteien dort falsch gemacht haben, brauchen die meisten politisch Verantwortlichen wohl mehr als eine Sehhilfe. Denn dieses Resultat für die Post-Faschisten ist mehr als nur bedauerlich, Frau Merkel.

Hölle, Hölle, Hölle

Abgelegt unter Musik von Dietbert | 18.09.2006 | 8:42

Die gute Nachricht am Montag: Wolfgang Petry hört auf. War wohl doch zu lästig, ewig diese Bändchen um’s Gelenk zu wickeln.

Einfach mal die Klappe halten

Abgelegt unter Literatur, Politik von Dietbert | 13.09.2006 | 19:25

Ausgerecht er. Er, der am Grab vom Völkermörder Slobodan Milosevic eine verständnisvolle Rede hielt, sich öffentlich, schrifltich und mündlich, als Apologeten dieses Schlächters outete, sollte einfach mal nichts sagen. Zu Günter Grass zum Beispiel. Dass Grass im Alter von siebzehn Jahren einer bösen Verführung erlag, hat dieser selbst bezeugt und sich damit Jahrzehnte geplagt und wird sich dafür auch weiter schämen. Dafür hat Grass Reue gezeigt, späte Reue, aber immerhin. Auf die Einsicht des erwachsenen, reifen Peter Handke warten wir noch. Werden wir noch lange warten müssen. Ihn hat niemand verführt. Er hat sich aus freien Stücken zum Steigbügelhalter eines mörderischen Regimes gemacht. Das werden wir nicht vergessen.

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