Prince

Abgelegt unter Musik von Dietbert | 13.12.2005 | 22:38

Prince Cover

Endlich. Endlich mal wieder was neues von Prince. Er beehrt uns mit einem Song namens Te Amo Corazón. Kann ich nur empfehlen. Kann man hier kaufen. Ich freue mich schon auf’s neue Album. Wird ja allmählichg Zeit. Das Video soll ab Mittwoch bei yahoo in D zu sehen sein.
Prince hat sich in eine andere Höhle des Löwen begeben. Diesmal in die von Universal. Mal sehen, wie er dann demnächst heißen wird. TAFKAP ist ja schon besetzt. Passt aber immer.

No Napster – No Nepp

Abgelegt unter != von Dietbert | 9.12.2005 | 17:10

Och, jetzt bin ich aber soo traurig. Napster – da war doch mal was … – bietet jetzt in Deutschland auch ein Musik-Abo an. Ich kannte ja mal Zeitschriftenabonnement – vor der Web-Zeit, und so soll mir dieses Verkaufsmodell wohl sagen, dass ich die Mucke wegwerfen soll, wenn ich sie genossen habe, oder? Jau. So ist es. Wer das Abo kündigt, dem werden alle Titel, für die er oder sie schon bezahlt (!) hat gelöscht. Das ist also nur was für Top-100-Chart-Hörer. Und die können doch auch Radio hören, da gibt es diesen ganzen Mist ja den ganzen Tag. Mehrmals.
Und eine kleine Rache haben die sich obendrein für MAC-User ausgedacht: Du kommst hier nicht rein!

Napster Fehlermeldung
Früher, ja früher, da konnten die gar nicht genug bekommen, bis Bertelsmann den bankrotten Laden gekauft hat und ziemlich viele Probleme bekam, von denen die noch gar nicht wussten, dass es die überhaupt geben könnte. Das war zuviel für die ordentlichen Westfalen – oder wie die sich dort in Gütersloh nennen. So wurde der Name verkauft und die Verantwortlichen in die Wüste geschickt, nicht nur wegen der dauerparkenden Stretchlimousinen vor der NewYorker Haustür.
Was soll’s: Ich kauf eh im iTunesMusicStore – iTMS. Und die Musik darf ich für immer behalten und auf CD brennen und auf meinen iPods hören und ich könnte die ja sogar verschenken.

Die spinnen

Abgelegt unter Kultur, Politik von Dietbert | 9.12.2005 | 16:14

.. ausnahmsweise auch mal die Berliner. Wie der Fontblog berichtet, wurde der Berliner U- und S-Bahn-Plan ins Englische übersetzt, inklusive aller Straßennamen. Wer ist denn auf diese Schnapsidee gekommen? Da müssen die Berliner ihre Stadt also neu benennen, nur weil sie demnächst Fußball-WM-Gästen Auskünft geben sollen.
Es ist ja doch ein wenig befremdlich, wenn es plötzlich eine Charly-Marx-Street geben soll, wo der Mann auch in England Karl Marx genannt wird. Wir sagen ja auch nicht Prinz Karl oder Jeremias Baumwolle.

Equal goes it loose

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 7.12.2005 | 23:35

Als ich noch ein kleiner Junge war, hieß der Bundespräsident Heinrich Lübke. Er brachte das diplomatische Korps und seinen lieben Untertanen regelmäßig in Rage oder auch zum Lachen, weil er so unbedarft daherredete. Auf einer CD mit dem Titel eines seiner Geistesblitze, Equal goes it loose, welches er in Anwesenheit der echten Queen Elizabeth II. von sich gab, sind etliche erschreckende Äußerungen dokumentiert. Ich selbst erinnere mich noch an die Bezeichnung Mekkiko für Mexiko und eine Ansprache in Afrika, in der auch von den liebern Negern sprach. Wenn man dann noch bedenkt, dass er nicht immer wusste, wo er sich gerade aufhielt – und das bei den damals langsamen Reisegeschwindigkeiten – so muss man zu dem Schluss kommen: Der Mann war nicht recht bei Trost.
Übrigens kam mir nicht gleich in den Sinn, was der Lübke denn mit Equl goes it loose meinte. Ich fragte das Kind, es ist ja nun ein kleines Sprachgenie – hat es nicht von mir, sondern von der Mutter – und er wusste es sofort: Gleich geht es los! Ich hab mich kringelig gelacht. Wenn es doch nur nicht so traurig wäre, auf unsere jüngste Geschichte zu schauen …

Ach ja, da fallen mir noch die Österreicher ein. Kurt Waldheim war mal UNO-Generalsekretär. Er hatte eine braune Vergangenheit. Das wussten die Siegermächte zu nutzen. Sie hatten ihre Dossiers. Als er dann österreichischer Präsident wurde, half ihm das ehemalige Amt wenig, bis auf ein paar kleine Schurkenstaaten empfing ihn niemand; denn seine Vergangenheit wurde erst dann öffentlich. Kein Präsident unternahm weniger Staatsbesuche als er. Keiner wollte zu Besuch kommen. Mir ist dieses Land ja sowieso unverständlich. So nah und doch so weit. Was soll man auch von einem Land halten, wo es 684 Titel gibt, die dem eigentlichen Namen vorangestellt werden müssen, und wo sich die Herrschaften (Frauschaften?) so anreden lassen wollen und müssen. Ohne Titel bist du nichts. Wer überhaupt etwas über die österreichische Befindlichkeit wissen möchte, dem seien herzlich die Werke von Thomas Bernhard empfohlen. Der fand ja eh, dass die Österreicher die eigentlichen Nazis waren und lange, lange geblieben sind. Schade, der Mann ist auch schon länger tot. Schade, schade.

Berlin ick komme

Abgelegt unter Fragmente von Dietbert | 7.12.2005 | 23:07

Endlich mal wieder nach Berlin fahren. Jetzt ist es sicher. Zwar nur ein halber und ein ganzer Tag, aber immerhin. Ich werde eine liebe Freundin treffen, ganz platonisch, die auch noch Geburtstag hat, so dass es lecker Kaffee und Kuchen gibt. Ich hoffe, ich kann noch einiges von der Stadt sehen und erleben. Für weitere Besuche wird es diesmal nicht reichen. Tut mir leid Bob, da wird es auch nichts mit dem Sushi-Essen.
Ich nehme mir aber vor, öfter in Berlin zu sein. Es ist doch meine Stadt, wenn schon Stadt, dann Berlin. Da gibt es nichts zu deuteln.

Die Wunder an der Weser

Abgelegt unter Fragmente von Dietbert | 7.12.2005 | 22:58

Und wieder mal ein kleines Wunder an der Weser. Werder Bremen gewinnt fulminant und erreicht die nächte Runde der Champions League. Ich bin zwar kein großer Fußball-Fan, aber da wäre ich doch gerne mal dabei gewesen. Meine einzigen zwei Besuche im Weser-Stadion waren zu einer Zeit, als das Kind noch Fußball spielte und Werder Bremen nicht gut drauf war. Ein wenig Lokalpatriotismus darf ja auch mal sein. Bremen hat wenig zu jubeln und da tut das der geschundenen Seele doch gut.

I love my Mac

Abgelegt unter Netzarbeit von Dietbert | 6.12.2005 | 21:09

Vom Kind gefunden: eine gesungene Liebeserklärung auf Apple, den MAC und Steve Jobs. Wem’s gefällt. Lustig ist’s schon. Irgendwie. Oder auch nicht. Eher nicht.

Schurkenstaat

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 6.12.2005 | 16:19

Was ist ein Schurkenstaat? Ein Land, dessen Regierung sich nicht an Spielregeln hält, die Folter zulässt oder duldet. Die Regeln legt die US-Regierung selbst fest. Siehe Guantanamo. Folter ist selbst in den USA verboten. Also wird woanders gefoltert. Manchmal machen die Flugzeuge mit Tätern und Opfern auch in Deutschland einen Zwischenstopp.
Oder: Die CIA entführt einen deutschen Staatsbürger. Die Bundesregierung schweigt. Die US-amerikanische hätte schon längst ein „Befreiungskommando“ geschickt, erst ein diplomatisches. Danach wäre Gewalt angewendet worden.
Unsere Regierung weiß all’ das und schweigt, die neue genauso wie die alte – Schande über Euch!

Sven Regener bloggt wieder

Abgelegt unter Blogdorf, Kultur, Musik von Dietbert | 2.12.2005 | 18:39

Eine gute Nachricht zum Wochenende: Sven Regener ist infiziert und bloggt wieder. Und zwar hier beim ZEIT zuender Magazin. Herzliches Wiederlesen!
Wer es nicht weiß, Sven Regener ist Musiker, Songschreiber und Kopf bei Element of Crime sowie Autor der Romane Herr Lehmann und Neue Vahr Süd. Der erste Roman wurde zum Glück hübsch verfilmt, beide Werke gibt es auch als Hörbücher – von ihm selbst gelesen – im iTunesMusicStore und zwar und hier. Genau das richtige Futter für die Ohren im Winter und für den iPod.

Agrar-Domina

Abgelegt unter Blogdorf von Dietbert | 1.12.2005 | 21:54

Mein Wort der Woche: Agrar-Domina. Lyssa erzählt in einem Podcast im iTunes MusicStore eine Geschichte aus ihrer Kindheit. Köstlich. Ihr Leben auf dem Bauernhof und die MitschülerInnen aus „gutem Hause“ der Bochumer Oberschicht. Und noch ein Spruch: „Frag Lyssa, die hat Hirn.“

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