Freiheit

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 30.11.2005 | 22:04

Die Kanzlerin will „mehr Freiheit wagen“. Sie sprach es nicht aus, meinte aber wohl die Freiheit bei der Überwachung der Bürger, zum Beispiel das Sammeln von E-Mails. Freiheit ist so schön abstrakt. Da kann sich jeder bei denken was er will. Die Einführung der Beliebigkeit. Freiheit eben. Wir bleiben konservativ: Nur die Gedanken sind frei.

Strompegel

Abgelegt unter Netzarbeit von Dietbert | 30.11.2005 | 21:55

Strompegel des Lasers

Was soll mir diese Fehlermeldung sagen? Kryptisch. Dabei wollte ich nur mal eben gekaufte Musik sichern.

„Schaut auf diese Stadt.”

Abgelegt unter Fragmente von Dietbert | 29.11.2005 | 23:04

Wenn alles klappt, bin ich demnächst zwei Tage in Berlin. Mehr ein Arbeitsbesuch. Aber Zeit für Vergnügungen sollte auch sein. Endlich einige gute alte FreundInnen wieder sehen. Und vielleicht auch den einen oder anderen neuen Bekannten treffen. Das kann ruhig zur Gewohnheit werden. Meine Stadt. Auch wenn wenig Zeit ist für ganz Privates, ich freue mich drauf.

Bei Liebeskummer

Abgelegt unter Fragmente von Dietbert | 29.11.2005 | 22:55

… sollte man nie hören:
Sinéad O’Connor: Nothing compares 2 U (vom Lieblings-Prince)
Element of Crime: Die schönen Rosen, Ich kann warten, Weil du nicht da bist …
Außer man will sich im Leid suhlen. Dann ist das perfekt.
Und die Liste ist lang, sehr lang, und beliebig erweiterbar.

Alle reden vom Wetter

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 29.11.2005 | 20:58

… wir nicht. Wird sind Bundesbahn. Wir ziehen um. Für ein paar hundert Millionen. Was hat die Kundschaft davon? Egal. Macht Bahnfahren dann mehr Spaß? Egal. Hauptsache Player werden. Da es zu global nicht reicht, dann eben Hamburg. Die Regierung, der Besitzer, beendet den Spuk. Vorerst. Und hat ein Erfölgchen.

Liebe in den Zeiten des Internets

Abgelegt unter Fragmente von Dietbert | 28.11.2005 | 22:26

Nicht nur, weil Bob neugierig ist, ein kurze Betrachtung über das Finden der Liebe in den Zeiten des Internets. (Ja, ja ist ein wenig bei Gabriel Garcia Marquez geklaut, wer’s gelesen hat, weiß warum.) Es gibt Börsen, da trägt man sich zu Markte. Wenn Aufmerksamkeit erlangt wird, gibt es einen schnell vereinbarten Kontrakt über den weiteren Austausch von Gedanken, Meinungen, Vorlieben, Ablehnungen und den ganzen wichtigen Kram, den Mann und Frau am besten in der ersten halben Stunden der ersten Begegnung abhandeln. Die Grundparameter des Lebens werden ausgetauscht, verhandelt. Auch dies ein Process.
Falls einiges zusammenpasst, hat man viel erreicht, der Kontakt tritt in das Stadium des Flirts. Dann beginnt das Spiel. Das Spiel heiß „Sagst du mir was durch die Blume, sag ich’s dir vielleicht konkreter.” Das geht ein bisschen so weiter. Bei anhaltender Sympathie wird es langsam ernst. Die Probanden merken, sie sind sich näher gekommen. Die Sachlichkeit weicht der Verführung mit Worten. Erste leise Andeutungen über körperliche Genüsse folgen. Die Andeutungen werden konkreter. Du öffnest dich, gibst preis. Sie tut es ebenso. Die Lust steigt. Du kannst es kaum glauben, erfassen. Der Wunsch einer Gegenüberstellung stellt sich ein. Noch ein zwei Zeilen und du hältst es nicht mehr aus. Ein erstes kurzes Gespräch. Am Telefon. Die Stimmen mögen sich, wollen sich. Nichts ist mehr wichtig. Zwei Menschen rasen auf sich zu. Versprechen sich viel. Du zählst herunter bis zum ersten wirklichen Kontakt, Blickkontakt, Hautkontakt.
Gut, es sind nur siebzig Kilometer, die sind schnell gefahren. Du hast nie ein Bild von ihr gesehen. Das macht nichts. Du wirst sie erkennen. Und dann, ja dann stehst du vor der Tür. Sie öffnet sich. Und du siehst sie das erste Mal. Und du weißt genau: Das ist nicht die Frau, die du suchst. Nicht die Frau, die zu dir gehören kann. Sehnsucht zerstoben in nicht mal einer Sekunde. Schade um die schönen Rosen.
Und das alles in kaum mehr als zehn Tagen.

Und wenige Wochen zuvor das gleiche Spiel, nur schneller, rasender, die Sensucht nach der Einen. Der einzig wahren Erfüllung. Liebeshunger. Alles schien zu passen. Von den Kindern bis zum Meer. Du warst so sicher. Sie war sich sicher. Bis zu diesem Moment. Verflogen durch eine Äußerung, ein Makel, der alles zerstörte. Ein Teil, was nicht passen sollte. Wäre auch zu schön gewesen, zu plötzlich, zu unerwartet. Ach, die Leere sollte einem prallen Lebens weichen. Zerstoben. Nichts mehr da. Du denkst an sie. Das Urteil war gesprochen. Der Process zu Ende. Acht Tage himmelwärts, ein Augenblick bis zum Boden.

Zweimal in kurzer Zeit gewagt, gewonnen, gescheitert, verloren. Das ist zuviel. Da bleibt nur die ewig letzte Zigarette. Die hilft nicht wirklich, aber du kannst es glauben.

Was bleibt: Schon die nächste E-Mail kann dir den Menschen bringen, den du suchst, den, der zu dir gehört. Wenn du daran glaubst.

Dünnes Eis

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 28.11.2005 | 20:16

… und dünne Strommasten sind ein Garant für den baldigen Ausfall der Stromversorgung. Wo sind eigentlich die Millionen und Milliarden von Gewinnen, die die Monopolstromeigner einsacken? Braves Bezahlen der Stromrechnung garantiert noch keine brave Belieferung mit Strom. Ein einseitiges Geschäft. Da ist selbst der Internethandel besser geregelt. Wer reguliert die Stromgiganten? Und wir dachten, das gäbe es nur im unterentwickelten Machtbereich der USA und Kanadas. Weit, sehr weit gefehlt. Alles Räder stehen still, wenn die Gier es will.
Wie war das noch bei Marx/Engels? Wann wird das Kapital tollkühn? Diese Dimension haben wir längst verlassen.

Die Arroganz des Kapitals

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 28.11.2005 | 20:06

… zeigt sich in der Ablehnung von Entschädigungszahlungen für das Ausbleiben von Stromlieferungen

Die Überlegenheit des Kapitalismus

Abgelegt unter Politik von Dietbert | 28.11.2005 | 20:03

… zeigt sich in der lückenlosen Versorgung mit Strom.

404

Abgelegt unter Netzarbeit von Dietbert | 25.11.2005 | 11:59

Eine schöne Geschichte über die Entstehung der wohlbekannten Fehlermeldung „404 file not found“ bieten uns die Kollegen von Industrial Technology & Witchcraft, die zum Glück wieder online sind.

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