Mehrarbeit
Wie schafft man es, mehr Arbeit mit weniger Leuten zu bewältigen? Die Agentur und andere gute Dienstleister verdienen sich eine goldene Nase. Sie bekommen, was sie verdient haben.
Wie schafft man es, mehr Arbeit mit weniger Leuten zu bewältigen? Die Agentur und andere gute Dienstleister verdienen sich eine goldene Nase. Sie bekommen, was sie verdient haben.
Das könnte die Eierlegendewollmilchsau werden. Oder ein zumindes sehr hilfreiches Programm. Panic bringt Coda. Coda ist ungefähr die Verschmelzung von BBEdit mit Transmit plus HyperEdit und einem CSS-Editor. Der erste Eindruck ist gut. Was ich bei BBEdit immer vermisst hatte, war eine »schöne« FTP-Funktion. Transmit hat ja bisher schon gut mit BBEdit gearbeitet. Jetzt gibt es alles in einem Programm.
[via mac-essentials.de]
SpOn-Leser wissen mehr, und so wurde ich an den fünfzigsten Geburtstag der Helvetica erinnert. Über Jahrzehnte war die Helvetica die Brotschrift der Schriftsetzer: »Nehmen Sie doch Helvetica in zehn Punkt, die sieht gut aus.« Es war die Universalschrift für alle möglichen Einsätze, ihr Vorteil ist die gute Lesbarkeit, ob groß oder klein. Ein Satz Bleilettern war teuer und das »Schweizer Messer« der Schriftsetzer war gerade für kleine Druckereien unverzichtbar. Dazu noch eine Garamond und für die allermeisten Aufgaben war man gut gerüstet. Der Fotosatz änderte dass nicht wesentlich, denn auch hier mussten ja die Schriften gekauft werden. Heute ist das nicht anders, wird aber oft vergessen.
Nur, was vor Kurzem en vogue war, ist heute schon wieder vergessen. Bei Interesse sollte man mal im fontshop vorbeischauen, welche Vielfalt es gibt.
Aber die Zeiten ändern sich und heute nimmt der Typograf denn auch etwas moderneres. Man sieht es sich einfach schneller über. Die »Meta« ist da ein gutes Beispiel. Wer vor circa zehn Jahren als Gestalter modern sein wollte und konnte, der setzte sie ein. Und heute. Selten gesehen.
Die kümmerliche Arial, als Helvetica-Ersatz von Microsoft erfunden, ist auch ein Beispiel für einen schlechten Ersatz eines Erfolgsmodells. Ich mag diese spitzigen Enden einfach nicht gedruckt sehen. Auf dem Bildschirm ist das anders, erträglicher.
Screendesigner haben ja nun eher weniger Die Qual der Wahl: Arial oder Verdana und das war es dann schon meistens, soll die Website auf möglichst vielen Rechnerwelten gleich oder wenigstens ähnlich aussehen. Und Flash ist nun wirklich keine Alternative.
Das ist ja mal eine gute Hilfe: Zusammenstellung der HKS-Farben, die Umrechnung in CMYK und dann gleich auch noch der HEX-Wert für Webseiten.
… zumindest ziert ein solcher den Titel seines neuen Buches über RSS und Atom. Ich wusste gar nicht, das Jörg Kantel etwas mit Falken zu tun hat. Tauben hat man aber, wenn man in Berlin wohnt, eher nicht so gerne. Oder die Gestalter bei O’Reilly sind Schelme. Wie auch immer, es kommt auf die Inhalte an und mehr Informationen dazu gibt es beim Verlag.
Das Buch kommt mir gerade recht für die Neuausrichtung unserer Firmen-Website.

Die Ideenschmiede von Google Labs ist auch für allerlei Spielereien gut. Google Trends liefert eine grafische Auswertung von Suchbegriffen, vergleichen kann man so die Menge und Jahresverteilung. Bei Osterhase und Weihnachtsmann verwundert das Ergebnis nicht. Bei der Suche nach Grünkohl vs. Spargel gibt es natürlich eine auffällige Häufigkeit in Norddeutschland.
Da kann man stundenlang mit rumspielen. Und auch wirklich sinnvolle Aussagen generieren lassen.

Da hat der Schockwellenreiter ja mal wieder was angerichtet. Über die Contentschmiede hat er uns verraten, dass es auch ein JavaScript-Framework für Dumme gibt – also auch für mich: Prototype. Dass hat mich heute Stunden beschäftigt. Sehen. Staunen. Probieren. Das ist mal ein wirklich feines, kleines Ambiente, um schöne Effekte auf einer Website zu platzieren, oder um Menüs zu creieren – zu gestalten.
Das war ja einfach. Update – fix-204-to205 – runterladen auf der deutschen WordPress-Seite, Dateien ersetzen, wp-admin aufrufen, upgrade.php ausführen. Fertig. Und alles läuft. Aber ein bisschen schneller könnte es schon noch werden.
Da hat sich der Schockwellenreiter beschwert, dass das Ende des Internet nicht von der Contentschmiede gefunden wurde, sondern ihm schon sieben Jahre lang bekannt sei.
Aber: Wer hat’s erfunden? Die Schweizer!
Und mir war bislang nur dieses Ende bekannt.





Da haben sie sich mal wieder selbst abgeschossen, die selbst ernannten iPod-Killer. Die bei Microsoft gekaufte Musik wird nicht auf dem eigenen Abspielgerät namens Zune zu hören sein. Das Rechtemanagement lässt es schlicht nicht zu. Das eine ist zu alt und das neue will nicht. Das nenne ich echt Pech.
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