Hunderttausend
Und dann gab es heute diese Meldung:
Akismet hat 100,071 mal Spam abgefangen, seit es installiert wurde.
Erstaunlich daran ist, dass hier ja fast nix passiert.
Und dann gab es heute diese Meldung:
Akismet hat 100,071 mal Spam abgefangen, seit es installiert wurde.
Erstaunlich daran ist, dass hier ja fast nix passiert.
Ich habe gar keinen Maserati, aber einen Twingo und der hat jetzt 200.000 Kilometer auf dem Buckel. Und er läuft und läuft und läuft.
1. Juni 2008 – 20.06 Uhr
Nikon D80 – NIKKOR 70-300 mm
f/8 – 1/200 – 300 mm – ISO 400
Photomatix Pro - Adobe Photoshop
Nach dem Update sollte man Akismet erneut aktivieren. Sonst setzt sofort wieder die Spam-Flut ein.
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) – immerhin Regierungspartei – wollte den Dalai Lama nicht empfangen. Mit Rücksicht »auf China«. Jetzt stehen sie endgültig am moralischen Abgrund, haben ihr verwerfliches Gesicht gezeigt. Nur »Die rote Heidi« empfängt den Repräsentanten der Tibeter – aber nicht in ihrem Amtssitz, sondern im Hotel. Na toll, dass sie sich nicht auf der Toilette einer Raststätte trafen. Das ist echte Opposition gegen den Parteivorsitzenden und den Außenminister Steinmeier und das ganze sozialdemokratische Establishment. Es ist peinlich, verwerflich und abstoßend.
Der Dalai Lama ist immerhin der Repräsentant eines besetzen Landes. Er erstebt für Tibet nicht einmal den Status eines souveränen Staates, eine wahre Autonomie wäre schon ein großer Traum – so wie Jahrhundert vor der Besetzung durch Maos Truppe.
Das Rumgehampel der Merkelschen Koalitionäre und der vielen, vielen Vertreter des Kapitals wegen der angeblichen wirtschaftlichen Konsequenzen ist lächerlich. Das Kapital wandert längst weiter in Länder, wo es noch billiger ist, Waren für unseren Konsum zu produzieren. Dahin, wo noch weniger Rechte der Arbeitenden, wo Menschenrechte nichts gelten, wo die kleinste Grundlage friedlichen Zusammenlebens erdrückt, erschlagen wird, die Menschen durch Arbeit vernichtet werden.
Die chinesische Karte ist und hat längst ausgespielt; die indische, vietnamesische, kambodschanische oder gar laotische … nur noch kurz im Spiel. Es gibt noch viele Länder.
Und hier muss mal wieder an den alten Karl Marx erinnert werden:
Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.

Man mag es einen Zufall nennen, aber in der Biografie von Peter Weiss weist vieles auf viele scheinbar nicht zusammenhängende Ereignisse hin. Jedenfalls ist es ein Fakt, dass sich am 10. Mai der Todestag von Peter Weiss und der Tag der Bücherverbrennung in Deutschland jährt.
»Da kommen sie nun aus allen Löchern gekrochen,
die kleinen Provinznutten der Literatur …«
Kurt Tucholsky
Heute jährt sich zum 75. Mal die Bücherverbrennung. Nazi-Deutschland wollte vernichten:
Walter Benjamin, Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Max Brod, Otto Dix, Alfred Döblin, Albert Einstein, Lion Feuchtwanger, Marieluise Fleißer, Leonhard Frank, Sigmund Freud, Iwan Goll, George Grosz, Jaroslav Hašek, Heinrich Heine, Ödön von Horvath, Heinrich Eduard Jacob, Franz Kafka, Georg Kaiser, Erich Kästner, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Siegfried Kracauer, Karl Kraus, Theodor Lessing, Alexander Lernet-Holenia, Karl Liebknecht, Georg Lukács, Rosa Luxemburg, Heinrich Mann, Klaus Mann, Ludwig Marcuse, Karl Marx, Robert Musil, Carl von Ossietzky, Erwin Piscator, Alfred Polgar, Erich Maria Remarque, Ludwig Renn, Joachim Ringelnatz, Joseph Roth, Nelly Sachs, Felix Salten, Anna Seghers, Arthur Schnitzler, Carl Sternheim, Bertha von Suttner, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann, Franz Werfel, Grete Weiskopf, Arnold Zweig, Stefan Zweig. André Gide, Romain Rolland, Henri Barbusse, Ernest Hemingway, Upton Sinclair, Jack London, John Dos Passos, Maxim Gorki, Isaak Babel, Vladimir Iljic Lenin, Leo Trotzki, Wladimir Majakowski, Ilja Ehrenburg … … …
Es wurden ermordet: Carl von Ossietzky, Erich Mühsam, Gertrud Kolmar und Jakob van Hoddis, Paul Kornfeld, Arno Nadel, Georg Hermann, Theodor Wolff, Adam Kuckhoff, Rudolf Hilferding … es suchten den Freitod: Walter Hasenclever, Ernst Weiss, Carl Einstein, Walter Benjamin, Ernst Toller, Stefan Zweig … es wurden ausgebürgert: Ernst Toller und Kurt Tucholsky … es wurden zu Flucht ins Exil gezwungen: Walter Mehring und Arnold Zweig … einige versuchten in der »inneren Emigration« zu überleben: Erich Kästner … …
Als das Regime befahl, Bücher mit schädlichem Wissen
Öffentlich zu verbrennen, und allenthalben
Ochsen gezwungen wurden, Karren mit Büchern
Zu den Scheiterhaufen zu ziehen, entdeckte
Ein verjagter Dichter, einer der besten, die Liste der
Verbrannten studierend, entsetzt, daß seine
Bücher vergessen waren. Er eilte zum Schreibtisch
Zornbeflügelt, und schrieb einen Brief an die Machthaber.
Verbrennt mich! schrieb er mit fliegender Feder, verbrennt mich!
Tut mir das nicht an! Laßt mich nicht übrig! Habe ich nicht
Immer die Wahrheit berichtet in meinen Büchern? Und jetzt
Werd ich von euch wie ein Lügner behandelt! Ich befehle euch, Verbrennt mich!Bertolt Brecht: Die Bücherverbrennung
Update funktioniert. Besonders, wenn man alle Dateien dahin kopiert, wohin sie gehören.
Heute vor vierzig Jahren wurde Martin Luther King ermordet.
Mit dem Refrain »I have a dream« seiner Rede während des Marsches auf Washington wurde er weltberühmt:
“Ich habe einen Traum, dass eines Tages die Söhne von früheren Sklaven und die Söhne von früheren Sklavenhaltern auf den roten Hügeln von Georgia am Tisch der Bruderschaft zusammensitzen können… “Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden.”
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